Ein langer Weg: vom Banker zum Texter.

In meinem früheren Leben verwaltete ich das Geld anderer Leute. Zuerst für Credit Suisse, dann für die UBS, zuletzt für Swiss Re. Wenn es nach meiner Mutter gegangen wäre, wäre ich jetzt Bankdirektor und sässe in einem Büro mit Mahagonischreibtisch am Paradeplatz.

Geld und Status hatte ich reichlich. Ich war gut, wurde regelmässig befördert und wäre eher früher als später Direktor geworden. Aber mir fehlte etwas. Darum brach ich kurz vor meinem 29. Geburtstag die Karriere ab und wechselte zur «Finanz und Wirtschaft». Dort konnte ich mein Fachwissen nutzen und schreiben. Etwas, das ich schon immer geliebt habe. Während der Lehre gab ich mit anderen Lernenden die Lehrlingszeitung «Chätschgummi» heraus. Und Anfang 20 veröffentlichte ich mit anderen Tennisspielerinnen und -spielern alle zwei Wochen die «WTV News».

Am 12. Juli 2000 gründete ich die Schreibwerkstatt in Winterthur. Ich verdiene heute als Texter, Dozent und Referent weniger als in meinem früheren Leben oder als Bankdirektor. Dafür schreibe ich. so viel ich will, und bin niemandem Rechenschaft schuldig. Nur mir, meinem Sohn Alexis und meinen Kunden.

Weil ich meine Arbeit liebe, setze ich mich dafür ein. Ich war von 2009 bis 2015 Präsident des Berufsverbandes der Texterinnen und Texter in der Schweiz und präsidiere seit 2010 die Prüfungskommission für den eidgenössischen Fachausweis Texterin und Texter.

>>> Lebenslauf (*.pdf)

>>> Auszeichnung Swiss Text Award (*.pdf)

 

Als Texter, der seinen Beruf ernst nimmt, bin ich Mitglied in den wichtigsten Verbänden für Texterinnen und Texter in Europa.

Was zeichnet für den Texterverband, den Fachverband der freien Werbetexter, einen professionellen Texter aus?

Virtuos und vielstimmig spielt Roger Hausmann auf seiner Text-Klaviatur, die mehr Textsorten kennt als das Alphabet Buchstaben.
— Franco Item, Swiss-Text-Award-Jurypräsident

Persönlich