Als Texter mit Eintrag im Berufsregister halte ich mich an die Honorarempfehlungen meines Berufsverbandes. Dort reichen die Stundensätze von 140 bis 220 Franken in der Stunde. Ich verrechne 160 Franken plus 7,6 Prozent Mehrwertsteuer. Das ist preiswert, finde ich. Meine Kunden auch.

Natürlich finden Sie jemanden, der weniger verrechnet. Der Stundensatz ist aber nur eine Variable in der Gleichung. Wenn ein Texter, der 120 Franken in der Stunde verlangt, dafür doppelt so lange für einen Auftrag braucht, kostet er Sie unter dem Strich 50 Prozent mehr als ich. Können Sie sich das leisten?

Das ist in meinem Honorar inbegriffen:
  • alle Telefonspesen
  • alle Portospesen
  • alle Reisespesen (öV oder Auto) im ZVV-Gebiet
  • alle Texte werden extern Korrektur gelesen
  • alle Nutzungs- und Verwendungsrechte gehen an Sie über
Das ist in meinem Honorar nicht inbegriffen:
  • Reisespesen (SBB: 1. Klasse, Halbtaxabo; Auto: 80 Rappen/Kilometer)
  • Spesen, falls ich auswärts übernachten muss (Hotel, Abendessen, Frühstück)
Übrigens: In Deutschland ist nicht alles günstiger als bei uns. Fleisch und Butter ja, Texte jein. Gemäss Marktmonitor Werbetext 2008 verlangen freie Werbetexter bis 120 €, also bis 192 Franken in der Stunde. Dafür müssen Sie noch das ß ersetzen…